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Auf nach Schloss Doberlug

24. Oktober 2014

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Bei Licht betrachtet: Lampen, Leuchten, Glühbirnen

24. Oktober 2014

In der dunklen Jahreszeit brennen sie oftmals rund um die Uhr: Birnen, Lampen und LEDs. Licht machen sie alle – und doch sind die Unterschiede, was Atmosphäre, Helligkeit und Energieverbrauch betrifft, enorm. Die meterlangen Leuchtmittel-Abteilungen im Baumarkt verwirren meist mehr als dass sie die Wahl erleichtern. In solchen Fällen kann auf eine Kaufhilfe der Verbraucherzentrale für unterwegs zurückgegriffen werden.

„Die meisten Verbraucher denken in Watt, wenn sie eine Lampe kaufen wollen“, berichtet Regina Herrmann, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Berlin. „60 Watt für den Schreibtisch, 25 Watt für die Tischlampe, damit sind die meisten vertraut.“ Diese Angabe ist für die neuen Energiesparlampen und LEDs jedoch nur bedingt aussagekräftig. Da LEDs viel weniger Strom benötigen, erreichen sie die gleiche Helligkeit mit einer viel niedrigeren Wattzahl. „Relevant für die Auswahl des passenden Leuchtmittels sind deshalb mittlerweile zwei andere Angaben“, erklärt Herrmann: „Lumen und Kelvin“.

Einkaufshilfe der Verbraucherzentrale

Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen in etwa der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne. Die Kelvin-Angabe hingegen gibt Auskunft über die Lichtfarbe: Lampen mit 2.700 Kelvin leuchten ähnlich wie die herkömmliche Glühbirne warmweiß und sorgen für ein gemütliches Licht zuhause. Tageslichtweiße Lampen mit zirka 6.000 K erzeugen ein sachliches Licht, das eher für den Arbeitsplatz geeignet ist.

„Diese Angaben bedeuten bei allen Lampentypen das gleiche – egal ob Energiesparlampe oder LED“, ergänzt Regina Herrmann. Und fügt hinzu: „Am wichtigsten ist jedoch: Alle neuen Lampen verbrauchen deutlich weniger Strom als die alten Glühbirnen, zumeist weniger als ein Viertel. Gleichzeitig halten sie deutlich länger. Die Anschaffung lohnt sich also doppelt.“

Damit Verbraucher alle Informationen zu den neuen Lampen auch dann zur Hand haben, wenn sie sie tatsächlich benötigen, gibt es bei der Verbraucherzentrale Energieberatung das „Lampenkärtchen“, eine praktischen Kaufhilfe für unterwegs. Das Kärtchen ist kostenfrei in der Verbraucherzentrale Berlin erhältlich (solange der Vorrat reicht).

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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Zeitumstellung

24. Oktober 2014

In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober endet in Deutschland die Sommerzeit. Um drei Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf zwei Uhr zurückgestellt. Für die Deutsche Bahn ist die Zeitumstellung mittlerweile zur Routine geworden. Nachtzüge werden in der um eine Stunde längeren Nacht von Samstag auf Sonntag an einem geeigneten Bahnhof entlang der Reisestrecke anhalten. So wird sichergestellt, dass die Nachtzüge ihre Zielbahnhöfe fahrplanmäßig erreichen und morgens nicht eine Stunde zu früh ankommen.

S-Bahnen, die in großen Ballungsgebieten am Wochenende bis spät in die Nacht verkehren, sind von der einstündigen Pause in der Nacht der Zeitumstellung nicht betroffen. Diese Züge setzen ihre Fahrt ohne Unterbrechung fort.

Bei der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit werden etwa 120.000 Uhren in Bahnhöfen und Diensträumen sowie Automaten, Informations- und Steuerungssystemen um eine Stunde zurückgestellt.
Taktgeber ist das Funksignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Dieses Signal wird bei der Deutschen Bahn von autark arbeitenden Funkuhren sowie von rund 2.500 Mutteruhren aufgenommen und von dort an alle anderen Uhren im Bereich der Bahn weitergegeben. Die Anpassung aller Uhren dauert etwa eine Stunde.

An mehr als 3.800 vor allem kleineren Bahnhöfen sind mittlerweile 6.000 Dynamische Schriftanzeiger (DSA) installiert, die über Fahrplanabweichungen informieren. Die Zeitumstellung bei den DSA erfolgt wie bei vielen Handys und Computern automatisch.

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Brand- und Explosionsgefahr durch Batterien

24. Oktober 2014

Familie K. aus Sachsen ist kürzlich einer Brandkatastrophe entgangen. Die Familie sammelt alte Batterien, die sie in unregelmäßigen Abständen einer Sammelstelle zur Entsorgung zuführt. Aufbewahrt werden sie in einer Plaste- oder Papiertüte in der dunklen Speisekammer. An einem Wochenende hört Frau K. plötzlich einen Knall, der aus der Speisekammer kam. Sie ist sofort der Sache nachgegangen und sah in der Speisekammer die Tüte mit den Altbatterien brennen. Schnell war der aufkommende Brand gelöscht. Als Brandursache wurde eine explodierte Knopfzelle identifiziert.

 Li-Batterien und Akkus richtig lagern

„Es wird sich hier um eine Lithium-Knopfzelle gehandelt haben“, vermutet Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. „Lithium ist ein hochreaktives Metall. Kommt es mit Luft oder Wasser in Kontakt kann es zu heftigen Reaktionen bis hin zu Bränden oder kleinen Explosionen kommen.“

Gleiches kann aufgrund eines äußeren Kurzschlusses passieren, also wenn der Plus- und Minus-Pol über elektrische Leiter in Kontakt kommen. Aber auch innere Kurzschlüsse können noch Wochen nach einer Beschädigung auftreten und sind vorher nicht sichtbar.

Die in den privaten Haushalten genutzten Gerätebatterien enthalten Wertstoffe wie Zink, Eisen, Aluminium, Lithium und auch Silber. Einige Inhaltsstoffe wie Quecksilber, Cadmium und Blei sind sogar giftig. Daher sind Batterien Sondermüll, müssen getrennt gesammelt werden und gehören nicht in den Hausmüll.

Gewöhnlich werden Batterien und Akkus, wenn sie ihr Leben ausgehaucht haben, in einem gemeinsamen Behälter gesammelt. Batterien können aber auch auslaufen und andere Batterien schädigen. Es sollten also auslaufsichere feste Behältnisse aus Plaste, Glas oder Metall gewählt werden, die am besten noch mit Sand gefüllt sind. Dabei sollte ordentlich geschichtet werden.

 

„Lithiumhaltige Batterien und Akkus sollten keinesfalls großer Hitze oder Wasser ausgesetzt werden“, empfiehlt Roland Pause. „Pole von solchen Batterien und Akkus sollten vor der Entsorgung abgeklebt werden.“

 

 

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Vor Gericht im Nachbarland Polen?

22. Oktober 2014

Im Nachbarland einkaufen oder online bei ausländischen Händlern bestellen: Auch Herr Z. aus Frankfurt (Oder) hat die Vorteile des gemeinsamen Binnenmarktes genutzt und mehrere Möbel in Polen erworben. Doch kam es in diesem Fall zu Streitigkeiten zwischen ihm und dem Händler. Mit Hilfe des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums der Verbraucherzentrale Brandenburg wagte er den Schritt vors ausländische Gericht. Erfolgreich: Herr Z. hat Recht bekommen und vom Gericht einen Titel über die von ihm gezahlten 6.500 Euro erhalten. Diese Summe muss ihm der Händler nun zurückerstatten.

Verbraucherzentrale bietet Beratung zu grenzüberschreitender Rechtsdurchsetzung

“In vielen Fällen können wir Streitigkeiten außergerichtlich lösen”, erklärt Dr. Katarzyna Trietz, Leiterin des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums (VIZ) der Verbraucherzentrale Brandenburg. “Wenn aber beispielsweise Unternehmer auf unsere Schriftsätze gar nicht reagieren oder Ansprüche mit dem Hinweis anerkennen, dass kein Geld mehr vorhanden sei, sind uns außergerichtlich leider die Hände gebunden”, hebt Trietz hervor. Wenn es dazu kommt, können Verbraucher die individuelle Beratung zur grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung des VIZ nutzen. So zeigten die zweisprachigen Juristen Herrn Z. die Möglichkeit auf, sein Recht auf Rückzahlung des Kaufpreises in Höhe von 6.500 Euro gerichtlich gegen den polnischen Verkäufer durchzusetzen. Dies geschah im Rahmen des Europäischen Mahnverfahrens. “Herr Z. erlangte schnell einen gerichtlichen Titel in Deutschland, den er jetzt in Polen vollstrecken kann.” Dieser Titel berechtigt ihn, sein Geld vom Händler zurückzuverlangen. Das kann er mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers in die Tat umsetzen.

Dass viele erst gar nicht den Schritt vor Gericht wagen oder aber ihre Ansprüche grenzüberschreitend durchsetzen, zeigt eine Umfrage der Verbraucherzentrale Brandenburg und der polnischen Federacja Konsumentów. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes befragten sie von Oktober 2013 bis Januar 2014 Richter und Verbraucher auf beiden Seiten der Oder. Das Ergebnis zeigt: Verbraucher scheuen oft den Gang vor Gericht aufgrund von Sprachbarrieren und niedriger Streitwerte.

 

Beide Verbraucherschutzorganisationen untersuchten daraufhin, welche Barrieren abgebaut werden müssen und wie man es den Verbrauchern erleichtern kann, auch im Ausland an ihr Recht zu kommen. Das im Rahmen des Forschungsprojektes gewonnene Wissen wenden die Juristen des VIZ nun im Beratungsalltag an, um Verbrauchern wie Herrn Z. erfolgreich helfen zu können. Die zweisprachige Verbraucherberatung wird in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Brandenburg in Frankfurt (Oder) und der Federacja Konsumentów in Polen durchgeführt.

 

Das Forschungsprojekt “Grenzüberschreitende Rechtsdurchsetzung in Verbrauchersachen” wird durch die Generaldirektion Justiz der EU-Kommission gefördert.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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