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Keine Angst vor Qualität!”

22. September 2014

Am Wochenende endete das 3. Musikfest Erzgebirge !
Am Wochenende ist das 3. Musikfest Erzgebirge zu Ende gegangen. Für die
außergewöhnliche Interpretation von Joseph Haydns »Jahreszeiten« unter der Leitung von
Intendant Hans-Christoph Rademann gab es von den fast eintausend Konzerthörern in der
St. Georgenkirche in Schwarzenberg stehende Ovationen.

Am Wochenende endete das 3. Musikfest Erzgebirge !

Über 7.500 Besucher hatten in den letzten Tagen 13 Veranstaltungen an den zwölf Spielorten
des Festivals, von Annaberg-Buchholz bis Zschopau, von Eibenstock bis Freiberg besucht
und dem Musikfest eine Auslastung von über 90 Prozent beschert. International
renommierte Künstler ins Erzgebirge einzuladen und den Einwohnern und ihren Gästen ein
kulturell hochkarätiges Programm zu bieten: dieses Ziel sei aufgegangen, bilanzierten die
Festivalmacher. Dirigenten wie Václav Luks, Helmuth Rilling oder Masaaki Suzuki gaben sich
diesmal die Ehre. Der Dresdner Kammerchor, das Pera Ensemble mit dem Dresdner
Barockorchester, der RIAS Kammerchor und die Sächsische Staatskapelle musizierten auf
höchstem Niveau. Innovative Konzertformate wie das “Nach(T)klang”-Konzert, bei dem sich
drei Ensembles musikalisch um eine CD-Produktion durch Deutschlandradio Kultur
bewarben, das große “Erzgebirgische Sängerfest”, aber auch die neuen Familienkonzerte im
Rahmen des »Jungen Musikfestes« waren Publikumserfolge.
“Keine Angst vor Qualität!” – der Leitspruch Rademanns lockte auch viele internationale
Musikliebhaber an. Der Musikfest-Schirmherr, Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, zeigte
sich am letzten Konzerttag glücklich über die Entwicklung, die das Festival genommen hat:
künstlerisch sei es längst auf dem Niveau des Leipziger Bachfestes und der Dresdner
Musikfestspiele angekommen.
Das nächste Musikfest Erzgebirge findet vom 9. bis zum 18. September 2016 statt.

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Historisches Paretzer Erntefest

15. September 2014

Schloss Paretz, Gartenfassade © SPSG / Foto: Hans Bach

Stimmungsvolles Wochenende in Ort und Schloss Paretz

Veranstaltungshinweis:
Historisches Paretzer Erntefest
Eröffnungsfeier mit “Königin Luise” und “Friedrich Wilhelm III.”, (kostümierte) Führungen, großer Ernteumzug, buntes Programm, Tanz, Feuerwerk u.v.m.
Samstag, 20. September 2014 / 12-2 Uhr
Sonntag, 21. September 2014 / 10-18 Uhr

Schloss und Ort Paretz / 14669 Ketzin, Ortsteil Paretz
Zahlreiche Angebote bei freiem Eintritt
Eintritt Schloss: 6 Euro / ermäßigt 5 Euro
Kostümführungen: 8-15 Euro
Treffpunkt für die Führungen: Schlosskasse
Anmeldung für die Führungen: Tel. 033233.7 36-11 oder schloss-paretz@spsg.de
Informationen unter www.spsg.de/kalender

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Vorsicht vor dem Gewinn

15. September 2014

Immer wieder gehen Firmen mit Glückwünschen auf Kundenfang: Ob als Massensendung verschickt oder per Telefon, SMS oder E-Mail unter die Leute gebracht: „Firmen, die eine Reise, ein Auto oder einen Geldgewinn zu verschenken haben, wollen mit ihrer Mitteilung meist nur Kasse machen“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Den Benachrichtigungen liegt häufig ein Warenkatalog mit Bestellformular gleich bei. Eine beliebte Ankündigung ist auch der Gewinn einer Reise – oft ein teurer Preis, weil einige Extras wie Einzelzimmer- und Saisonzuschlag, Bearbeitungsentgelte, Kautionen zusätzlich zu zahlen sind. Bisweilen werden vermeintliche Gewinner auch aufgefordert, eine teure 0900-Telefonnummer für bis zu drei Euro pro Minute zu wählen, um sich über Details zu informieren. Am anderen Ende der Leitung hält man sie dann mit allgemeinen Hinweisen möglichst lange in der Leitung. Mit solchen Kostenfallen gehen dubiose Firmen auf Beutefang. „Wer etwas gewonnen hat, muss dafür nichts zahlen – keine Briefmarke, keinen Rückruf oder sonstige Zuschläge und Gebühren“, erläutert die Verbraucherzentrale NRW

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Keine Angst vor privaten Schuldeneintreibern aus dem Ausland

11. September 2014

Das dürfte manchem bekannt vorkommen: Nach der Rückkehr aus dem Urlaub flattert der Brief eines Inkassounternehmens ins Haus. Wegen eines angeblich im Urlaubsland begangenen Verkehrsverstoßes soll nicht nur ein hohes Bußgeld für einen Verkehrsverstoß eingetrieben werden:  Dazu kommen dann noch die horrenden Kosten der Schuldeneintreiber!

Wenn Post von einem nicht in Deutschland registrierten Inkassounternehmen kommt, stehen Verbraucher nicht schutzlos da. So wehren Sie sich gegen unberechtigte Forderungen.

Viele Verbraucher zahlen dann aus Angst vor Konsequenzen. Eingeschüchtert von den Drohungen der Inkassounternehmen, sorgen sie sich um ihre Kreditwürdigkeit. Denn oft ist die Rede von stetig steigenden Verfahrenskosten, Lohnpfändung, Gerichtsvollzieher und SCHUFA-Eintrag. Doch in den meisten Fällen ist das nur heiße Luft.

Wichtig zu wissen: Inkassounternehmen sind nichts anderes als private Unternehmen, die ihr Geld damit verdienen, dass sie von anderen Geld fordern. Ein ordentliches Gerichtsverfahren können auch sie nicht ersetzen. Und ohne eine rechtskräftige Gerichtsentscheidung können sie auch keinen Lohn pfänden lassen. Falls der Verbraucher die ihm gegenüber behauptete Forderung für unberechtigt hält, braucht er eine Auseinandersetzung nicht zu scheuen.

Aber auch bei einer berechtigten Forderung sind den Tätigkeiten von Inkassounternehmen Grenzen gesetzt. So darf in Deutschland niemand Inkassodienstleistungen erbringen, der nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen ist. Dieses Register ist online zugänglich und für jeden Verbraucher überprüfbar [www.rechtsdienstleistungsregister.de]. Wer von einem nicht registrierten Inkassounternehmen zu einer Zahlung aufgefordert wird, ist gesetzlich nicht zu Zahlungen an das Inkassounternehmen verpflichtet und sollte dies auch keinesfalls tun.

Außerdem sind weitere Formalien einzuhalten: Das Inkassounternehmen muss eine Vollmacht oder eine Abtretungsurkunde seines Auftraggebers im Original vorlegen. Geschieht das nicht, sollte man jegliche Forderung des Inkassounternehmens umgehend schriftlich zurückweisen. Damit sind alle Handlungen des Inkassounternehmens nichtig, die es für den Gläubiger vornimmt. Dies gilt etwa für Mahnungen, die ansonsten Schadensersatz- oder Zinsansprüche auslösen könnten.

Auch der Höhe der Kosten, die ein Inkassounternehmen für die eigene Tätigkeit in Rechnung stellen darf, sind Grenzen gesetzt. Es darf nicht mehr verlangt werden als die Beauftragung eines Rechtsanwaltes gekostet hätte. Da die Gerichte davon ausgehen, dass es sich bei Inkassoschreiben um recht einfache Tätigkeiten handelt, liegen die Rechtsanwaltsgebühren häufig unter dem, was Inkassounternehmen verlangen. Wie viel ein Rechtsanwalt verlangen könnte, lässt sich bei verschiedenen Gebührenrechnern im Internet leicht nachprüfen. Neben den allgemeinen Gebühren fordern viele Inkassounternehmen Einzelpositionen wie etwa „Kontoführungsgebühren“, Mahngebühren oder Adressermittlungskosten, die von den Gerichten entweder gar nicht oder in wesentlich geringerem Umfang anerkannt werden. Wenn ein Inkassounternehmen eine berechtigte Forderung geltend macht, ist es zwar ratsam, diese nach Vorlage einer Vollmacht oder Abtretungsurkunde zu begleichen, um weitere Kosten zu vermeiden. Die weiteren Gebühren und Kosten, die das Inkassounternehmen geltend macht, sollten aber nur nach sorgfältiger Überprüfung bezahlt werden.

 

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland erhielt in letzter Zeit häufig Verbraucherbeschwerden über Forderungen ausländischer Staaten, die von deutschen Inkassounternehmen eingetrieben werden sollen. Ob Inkassounternehmen solche Forderungen eintreiben dürfen, ist umstritten und von den Gerichten noch nicht eindeutig geklärt ist. Die Antwort dürfte entscheidend davon abhängen, ob die Forderung als private oder als hoheitliche Schuld einzuordnen ist. Holen Sie sich im Zweifelsfall kompetenten Rat beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland, wenn es z.B. um die Frage geht, ob das Inkassounternehmen überhaupt berechtigt ist, seine Forderung in Deutschland geltend zu machen.

 

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Tag des offenen Denkmals 2014 im Branitzer Park

11. September 2014


Am Sonntag, dem 14. September 2014

 

13:00 und 16:30 Uhr:

 „Restaurierung Seepyramide Branitz“, Führung per Gondel

Treff: Blumensee an der Schlossgärtnerei

Die Restaurierung der Branitzer Seepyramide schreitet stetig voran. Der Bekrönungsstein wurde in der Zwischenzeit aufgesetzt, die untere umlaufende Stufe als auch die Erdmodellierung werden momentan ausgeführt. Auf den Gondelgewässern werden zudem 2,4 Kilometer Ufer mit einer neuen Ufersicherung versehen. Von diesen alles andere als alltäglichen Parkarbeiten im Branitzer Park können Sie sich auf einer geführten Gondelfahrt selbst aus der Nähe ein Bild machen.

Der Landschaftsarchitekt Hagen Engelmann und der Branitzer Parkleiter Claudius Wecke geben einen Überblick zur Geschichte des Tumulus und seiner Restaurierung und informieren über die laufenden Bauarbeiten.

Dauer jeweils 90 Minuten,

Kosten: 9 € pro Person für die Gondel, Führung kostenfrei,

Begrenzte Teilnehmerzahl von 32 Personen je Führung,

Anmeldung erforderlich unter 0355-75150

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15:00 Uhr:

 

„Pücklerblau und Pyramidenrot – wie in Branitz mit Farben gestaltet wurde”

Thematische Parkführung mit Karola Weber

Treffpunkt: Schloss Branitz

Als über 60-jähriger legte Hermann Fürst von Pückler-Muskau in Branitz einen Landschaftspark nach englischem Vorbild an. Für sein “Meisterwerk” verwandelte er die “Wüste” der alten Besitzung Branitz in eine “Oase”. Für seine dreidimensionale “Bildergalerie” setzte er Pyramiden in den Lausitzer Sand, formte Hügel und Wasserläufe, pflanzte unzählige Bäume und Sträucher und bezog Skulpturen und Architektur in die Gestaltung ein.

Welche Farben Fürst Pückler bei seiner Parkgestaltung in Branitz bevorzugte und wie er sie unter anderem in seinem „Grünen Wohnzimmer“, dem Pleasureground am Schloss Branitz, einsetzte, erfährt der Besucher in dieser Führung. Neben farbig gefassten architektonischen Elementen im Park führt der Spaziergang auch zu Bäumen mit besonderer Laubfärbung. Natürlich werden auch die aktuellen Restaurierungsarbeiten an der Seepyramide und ihre spektakuläre rote Herbstfärbung thematisiert.

Die Führung ist kostenfrei

Dauer: ca. 1,5 Stunden, Ende an der Schlossgärtnerei

 

 

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