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Gebührenfalle Geldautomat

27. Juli 2015

In Landes- oder Fremdwährung? Viele Reisende stehen vor dieser Frage, wenn sie Bargeld im Nicht-Euro-Ausland abheben. Warum sich Verbraucher immer für die Währung des Urlaubslandes entscheiden sollten und welche Abzocke hinter „DCC“ steckt, verrät Sylvia Schönke,  Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Verbraucherzentrale warnt vor Euro-Abrechnung im Urlaub

Es klingt nach „Service“, wenn einem der Geldautomat in der Fremde anbietet: „Möchten Sie in Euro zahlen?“ Doch das nutzen global agierende Finanzdienstleister aus, indem sie schlechte Wechselkurse willkürlich festlegen. Das Ganze nennt sich „Dynamic Currency Conversion“ (DCC) – dynamische Währungsumrechnung. „Leider verbreitet sich diese Masche weltweit rasant, und das kommt Verbrauchern teuer zu stehen“, erklärt Frau Schönke. Denn die Anbieter kassieren bis zu zehn Prozent des abgehobenen Betrags. „Touristen sollten daher immer in der Landeswährung abrechnen“, rät die Finanzexpertin. Außerdem kommt noch die Gebühr für den Karteneinsatz im Ausland hinzu. Den ganzen Beitrag lesen »

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Anschaffung von Niedertemperaturkesseln nicht mehr empfehlenswert

27. Juli 2015

Ab dem 26. September 2015 müssen neue Heizungsanlagen nach der EUÖkodesignrichtlinie bestimmte Effizienzkriterien einhalten. Ziel der Richtlinie ist es, die Energieeffizienz neuer Geräte immer weiter anzuheben. Schritt für Schritt werden dafür die Mindestanforderungen erhöht, die ein Produkt erfüllen muss. Museumsreife Energieschleudern verschwinden so allmählich vom Markt – so zum Beispiel die bisher noch verbreiteten, jedoch technisch nicht mehr zeitgemäßen Niedertemperaturkessel. „Manche Anbieter versuchen daher jetzt, den Lagerbestand an Niedertemperaturkesseln dennoch zu verkaufen“, kritisiert Roland Scharathow von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Berlin.

Keine Heizungsanlagen von der Resterampe kaufen!

Angesichts steigender Energiekosten locken Kesselverkäufer Verbraucher mit angeblich günstigen Anschaffungskosten, die sich auch langfristig rechnen sollen. „Wenn es um den Neukauf einer Anlage geht, raten unsere Energieberater schon seit langem vom Kauf von Niedertemperaturkesseln ab“, weiß Scharathow. Wenn dann zusätzlich noch 20 Jahre lang hohe Gaskosten fällig werden, profitiert nur der Kesselverkäufer – der Verbraucher zahlt drauf. „Die neue gesetzliche Regelung ist definitiv im Sinne des Verbrauchers und niemand sollte jetzt noch schnell einen technisch veralteten Kessel anschaffen“, rät Scharathow weiter. Für die seltenen Fälle, wo technisch nur ein Niedertemperaturkessel in Frage kommt, sieht die Richtlinie Ausnahmen vor.

 

Moderne Brennwertgeräte sind den Niedertemperaturkesseln hinsichtlich der Effizienz deutlich überlegen. Sie sind gut gedämmt und lassen sich mit regenerativen Energiesystemen kombinieren. So können die Heizkosten deutlich gesenkt werden. Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

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Seefestival Wustrau: Eine amüsante Irrfahrt

25. Juli 2015

Griechische Mythologie modern aufbereitet. Bei der Premiere des Seefestival Wustrau am Freitagabend waren sie alle präsent: Odysseus, Penelope, Aphrodite, die Meernymphen Kalypso und und und…

Während im vergangenen Jahr bei der Produktion von „Theaterblut“ die Spannung und Dramatik im Mittelpunkt des Geschehens standen, geht es mit dem Comedy Musical „Odysseus fährt irr“ recht komödiantisch zu. Nicht jedermanns Sache, wie einige leere Plätze nach der Halbzeitpause zeigten.

Die weiteste Anreise an diesem Abend hatte wohl Beate Tolkemit-Stöhr aus Leiferde in der Südheide bei Gifhorn. Die Kulturinteressierte suchte im Internet nach einer für sie passenden Open Air Veranstaltung im Großraum Berlin und wurde fündig. „Die Kulisse ist schon einmalig. Und das Stück bietet Spannung pur, sagte sie. Begeistert war sie auch vom Ort Wustrau. „Der Friedhof und die Kirche, einfach sehr viel Geschichte“.

Es lohnt jeden Sommer nach Wustrau zu kommen. Das Team um Intendant  Marten Sand und Gesine Ringel leisten Schwerstarbeit. Zumal bis zuletzt um Sponsoren und Förderer geworben werden muß.

Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht.  Rasant geht es zu und perfekt die einzelnen Abfolgen.  Die Kulisse des bisweilen recht bewegten Ruppiner Sees hat etwas Zauberhaftes.

Wenn man bedenkt: die Schauspieler haben sich meist erst einige Tage zuvor kennengelernt.

Einige waren bereits in den letzten Jahren zu sehen. So wie Hartmut Schreier, der diesmal überzeugend den Odysseus spielte. Julia Fechter ist ein Verwandlungsgenie. Ich zählte mindestens 7 Rollen, in denen sie auftritt.

Auch Maxime Shakir, Stefanie Bruckner, Christoph Johannes Goetten, Bastian Kohn, Christopher Reinhardt, Fridtjof Bundel und Martin Münzberg überzeugten.

Hans Teuscher war, diesmal vom Band- als Homer zu hören. Vor Jahren haben wir ihn im Original in Wustrau erlebt.

Der Versuch, eine Live-Band spielen zu lassen, gab dem Abend eine besondere Note.

Meisterhaft geschneidert die Kostüme, zuständig auch dieses Jahr wieder Ulrike Stelzig.

Das Buch zum Stück stammt aus der Feder von Daniel Große Boymann. Ein Gewinn, es in Wustrau zur Uraufführung zu bringen, wie ich meine.

Kurzweilige Unterhaltung und künstlerischer Genuss

Insgesamt finden zehn Aufführungen zwischen dem bis zum 22. August 2015 statt. Das Seefestival Wustrau wurde erstmals 2005 als Sommertheater auf die Bühne gebracht, organisiert wird es vom Verein Seefestival-Wustrau-Altfriesack. Das Land fördert das Festival in diesem Jahr mit 20.000 Euro.

Weitere Informationen: www.seefestival.com

Weitere Aufführungen und Karten

Freitag, den 31. Juli 2015- 20.30 Uhr

Samstag, den 1.August 2015 -20.30 Uhr

Freitag, den 7.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag den 8.August 2015 – 20.30 Uhr

Freitag, den 14.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag, den 15.August 2015 – 20.30 Uhr

Freitag, den 21.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag, den 22.August 2015 – 20.30 Uhr

Anreise und Tickets

Ticketpreise zwischen 12 bis 27 Euro unter www.seefestival.com, Tel: 033925/ 90191 oder in jeder Vorverkaufskasse von CTS- Eventim.

Zietenschlosshof Wustrau am Ruppiner See

Hier Infos zu Wustrau, einem der Sehnsuchtsorte im Land Brandenburg.

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Weiterer Abschnitt des Mauerradwegs in Potsdam fertig

24. Juli 2015

Von der Glienicker Brücke bis nach Neufahrland. Nun ist der Mauerradweg fast komplett. Der am Freitag fertiggestellte neue Abschnitt des Berliner Mauerradweges führt entlang des früheren Mauerverlaufs am Jungfernsee zwischen Bertinistraße und der Nedlitzer Südbrücke (früher auch Brücke des Friedens) in Neufahrland. Der neue Uferweg ist etwa 1,5 Kilometer lang.

1,5 km Radweg entlang des früheren Mauerverlaufs eröffnet

Der neue Uferweg besteht aus mehreren Abschnitten. So wird der öffentliche Fuß- und Radweg auf dem ehemaligen Kasernengelände als Schlechtwetterweg aus Asphalt geführt. Streckenweise schlängelt sich ein naturnaher Pfad direkt am Ufer entlang. Dank einer Aussichtsplattform auf den Jungfernsee erhält die neue Promenade eine besondere Aufenthaltsqualität.

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Mit der Ausführung der Arbeiten war die Potsdamer Firma Tegla beauftragt worden. Die Planung hatte das Büro Landschaft planen+bauen übernommen.

 

 

Hier Infos und Kartenmaterial zum Berliner Mauerradweg.

 

 

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Til Schweiger in Marquardt am Set

23. Juli 2015

Noch bis heute Abend wird im Schloss und am Ufer des Schlänitzsees von Potsdam-Marquardt der Kinderfilm „Conny & Co“ gedreht. Die Producers at Work Film GmbH (mit Sitz in Potsdam und Berlin)  produziert den Film nach der Kinderbuchvorlage „Meine Freundin Conny“.

Neben zahlreichen Kindern sind auch viele Hunde dabei. Am Abend kommt dann auch Til Schweiger zum Set. Bis in die späten Abendstunden wird direkt am Badestrand gedreht.

 

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