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Fällung weiterer Bäume an der B 273

17. April 2014

An der B 273 von Potsdam Richtung Autobahn-Anschlusstelle Potsdam-Nord, werden derzeit Bäume gefällt.

Die Straße soll um rund einen Meter verbreitert werden.

Also, wieder Bäume müssen weichen. Die einstige Allee ist ohnenhin schon unterbrochen. Ersatzpflanzungen sind nur strecklenweise getätigt worden.

Hier im Norden von Potsdams, wo die viel gelobte Lenne´sche Feldflur (einst mit BUGA-Mitteln vor 10 Jahren wieder angelegt) an die Paretzer-Marquardter Kulturlandchaft stößt, werden wieder Bäume gefällt. Unklar scheint wohl auch, wie die Allee künftig in Gänze aussehen soll.

Brigitta Krukenberg ist eine engagierte Einwohnerin des Potsdamer Ortsteiles Marquardt. Sie schickte mir folgenden Brief, den ich hier wiedergebe.

Gesprächsprotokoll Telefonat mit dem ltd. Mitarbeiter  Landesamt für Straßenwesen, Herrn Schmidt, am 17.4.2014

Fällungen der Bäume auf der westlichen Seite der B273 zwischen Heineberg und neuer Kanalbrücke waren laut Herrn Schmidt notwendig, weil:

-         die Straße dort erneuert und verbreitert werden muß, um der heutigen Straßenbelastung durch LKW-Verkehr etc. gerecht zu werden.

-         Frage, warum, wie bei Neumanns Erntegarten, keine Leitplanke zur Sicherung des Straßenverkehrs angebracht werden könnten, kam die Antwort, dass das viel zu teuer wäre, nämlich 80 Euro der laufende Meter und das stünde in keinem Verhältnis zu den ‚wertlosen Bäumen’, die jetzt weichen mussten

-         Auch Bäume, die weiter vom Straßenrand weg standen wurden heute gefällt, lt. Herrn Schmidt, da sonst Gefahr durch Unterwurzelung der Bäume unter die Fahrbahn besteht. Aber wie gesagt, ‚das waren doch wie gesagt alles olle Gurken’, so das Fazit von Hr. Schmidt.

-         Diese wertlosen’ Bäume wurden vorher zusammen mit der UNB (Antrag vorher an Herrn Lembcke) begutachtet und von der UNB die Fällgenehmigung erteilt, zumal sich ‚keine Nester’ oder ähnliche Behausungen dort befänden (die Absicherung, da innerhalb der Brutsaison)

Dieses war das 2. Telefonat innerhalb einer Woche. Beim ersten hatte ich Herrn Schmidt angerufen, um mir versichern zu lassen, dass keine Bäume wegen dieser Aktion fallen werden (so, wie es in der MAZ stand). Zumal auch einige große Bäume darunter waren. Der Wortlaut von Herrn Schmidt: ‚da haben die ja mal wieder einen Käse in der Zeitung verbreitet. also, eine leichte Verbreiterung findet direkt südlich der Kanalbrücke statt, dort, wo eh keine Bäume stehen und zwischen dem Heineberg und Neumanns dann sowieso nicht, diese schönen Eichen sind gesund und sollen dort auch noch lange stehen’.

 Bei diesem zweiten Gespräch, bei dem ich ihn nochmal darauf ansprach, dass ‚nur dort, wo keine Bäume stehen etc….’ die Straße etwas verbreitert werden sollte, sagte er, er hätte nur die Eichen gemeint und nicht diese anderen Bäume, die ja auch nicht zu einer Allee gehören würden und sowie wertlos seien. – Also man merke sich: Alles was nicht zu einer Allee gehört oder eine Eiche, Buche etc. ist, gehört in die Rubrik ‚wertlos’- offenbar auch die Meinung der Unteren Naturschutzbehörde.

Ah! Fairerhalber nochmal dies: es werden Ersatzbepflanzungen folgen… hier oder ansonsten halt wonanders…”

Soweit Brigitta Krukenberg. Zu hoffen ist, dass das Landesamt sich dem Thema Alleebäume grundsätzlich annimmt, mit den Einwohnern und interessierten Bürgern darüber offen spricht. Denn nach wie vor verschwinden immer mehr Alleen in Brandenburg. Bislang gehören die “grünen Straßen” zum Markenzeichen von Brandenburg. Auch Potsdams Verwaltung ist gefragt, wenn es um den Nordraum der Stadt geht. Bestes Beispiel ist Paaren, der nördlichste Ortsteil von Potsdam. Ein Ort, der sich für den in die Stadt Kommenden vor allem durch zwei Imbissbuden links und rechts der B 273 definiert. Das Guthsaus verfällt dort. Dabei böte es genügend Platz für ein Dorfbegegnungszentrum und sicher mehr als  zwei Imbisse.

 

 

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Tipps zur Spargelzeit

17. April 2014

Liebhaber der weißen und grünen Stangen können sich freuen. Wegen des milden Winters beginnt die Spargelzeit in diesem Jahr zwei Wochen früher: Bis Ende Juni ist das zarte Gemüse wieder in aller Munde: „Spargel zergeht umso mehr auf der Zunge, je frischer er ist“, empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW den Griff nach frisch gestochener Ware aus der Region: „Spargel aus dem beheizten Gewächshaus sollten Kunden besser links liegen lassen“, so hingegen der klimafreundliche Rat. Die Preise starten zu Saisonbeginn zwischen 4,90 Euro und 12,90 Euro pro Kilo und gehen in den nächsten Wochen bis zu 4 Euro runter. Folgende Hinweise garantieren einen delikaten und umweltfreundlichen Genuss:

  • Regionaler Anbau: Wenn die Temperatur unter der Folie tagsüber 12 bis 13 Grad Celsius erreicht fühlt sich der Spargel wohl und wächst. Nächtliche Kälte hemmt das Wachstum, weil die Temperatur im Boden und unter der Folie dann absinkt. Deshalb ist der Beginn der Freilandsaison stark von der Witterung abhängig. Nach dem Saisonbeginn steht einem klimafreundlichen Kauf aber nichts mehr im Wege: Nach dem Stechen verlieren die empfindlichen Spargelstangen schnell an Frische, Geschmack und Zartheit. Feinschmecker geben deshalb während der Saison den erntefrischen Erzeugnissen aus der Region den Vorzug vor ausländischer Ware, die einen langen Weg hinter sich hat, an Frische verliert und auch das Klima durch den Transport belastet. In Nordrhein-Westfalen werden etwa 70 Prozent Spargel aus eigenem Anbau direkt ab Hof, auf dem Markt oder beim Gemüsehändler angeboten.
  • Kennzeichnung: Spargel muss mit dem Herkunftsland und dem Preis pro Kilogramm auf einem Hinweisschild oder neben der Ware gekennzeichnet werden. Nicht zulässig sind Angaben pro 500 Gramm, die Kunden am Gemüsestand in die Irre führen. Eine Einteilung in Güteklasse ist bei Spargel nicht mehr vorgeschrieben. Viele Händler orientieren sich an der gültigen internationalen UNECE-Norm und teilen den Spargel von sich aus in drei Qualitätsstufen E, I und II ein. Bei leicht gekrümmtem oder unsortierten Spargel, der oft günstiger ist, handelt es sich in der Regel nicht um minderwertigere Qualität. Begrifflich gibt es mit dem Wahlbecker und den Bornheimer Spargel zwei EU-geschützte Spargelqualitäten aus Nordrhein-Westfalen. Nur Spargel, der in diesen Regionen angebaut wird, darf unter diesen Bezeichnungen verkauft werden.
  • Frischemerkmale: Die Schnittstellen müssen hell und saftig, statt bräunlich und trocken sein: Bei leichtem Daumendruck sollte Saft austreten. Frische Stangen glänzen leicht, haben keine Risse und lassen sich nicht biegen, sondern brechen leicht. Weiteres Frische-Indiz: Spargelstangen quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Die Köpfe sollten fest geschlossen und bei Druck nicht weich oder matschig sein.
  • Lagerung: Wer weißen Spargel nicht direkt zubereiten und verzehren will, kann die Stangen ungeschält in ein feuchtes Tuch einschlagen und nicht länger als zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Spargel lässt sich auch gut einfrieren. Hierzu wird er gewaschen, geschält, die Enden abgeschnitten und roh eingefroren! Nicht blanchieren! Damit das volle Aroma bei der Zubereitung erhalten bleibt, sollte der gefrorene Spargel direkt in kochendes Wasser gegeben werden. Geschmacklich und unter Umweltgesichtspunkten ist der Griff zu frischem Spargel jedoch die bessere Wahl.
  • Zubereitung: Das Gemüse gründlich waschen. Weiße Spargelstangen unterhalb der Köpfe nach unten hin schälen, Enden abschneiden – vor allem wenn sie trocken oder holzig sind. Bei Grünspargel muss nur das untere Drittel von der Schale befreit werden. Spargel stets mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen. Stehen die Stangen aufrecht im Spargeltopf, genügt ebenfalls wenig Flüssigkeit, um sie im Dampf zu garen. Die Stängel können auch knapp mit Wasser bedeckt in flachen, ovalen Töpfen zubereitet werden. Weißer Spargel ist nach circa 15 bis 25 Minuten gar. Das Gleiche in Grün benötigt etwa 10 bis 15 Minuten. Je nach Dicke der Stangen kann die Garzeit variieren; deshalb die Bissfestigkeit zwischendurch prüfen.

 

Infos und Adressen von regionalen Spargelbauern gibt’s im Internet unter www.landservice.de oder unter www.spargelstrasse-nrw.de. Genuss und Abwechslung mit Spargel bietet das Kochbuch „Landfrauenküche“ der Verbraucherzentrale NRW mit 100 Rezepten zu heimischen Lebensmitteln. Den nützlichen Einkaufs- und Küchenhelfer gibt’s für 19,90 Euro in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-ratgeber.de.

 

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Bio-Eier gibt’s auch bunt

16. April 2014

Wer Bio-Eier ins Osternest legen möchte, muss nicht auf die Farbe verzichten. Denn mit Naturfarben gefärbte Eier können optisch durchaus mit Konventionellen mithalten. Wer keine Zeit hat, zu Hause zu färben, kann bunte Bio-Eier auch in ausgewählten Supermärkten kaufen.

Händler, die bunte Bio-Eier verkaufen wollen, müssen laut Öko-Verordnung natürliche Farben nutzen. Dazu werden zum Beispiel rote Zwiebelschalen, rote Beete (Rottöne), gelbe Zwiebelschalen, schwarzer Tee und Walnussschalen (Gelb- und Brauntöne), Spinat und Petersilie (Grüntöne) sowie Rotkohlblätter (Blau- bis Lilatöne) verwendet.

Verbraucherzentrale: Ostereier mit Pflanzen färben

Auch zu Hause kann man sich dieser Pflanzen bedienen, um natürlich zu färben. Dazu sollte man die Pflanzenteile vor dem Färben etwa 45 Minuten kochen. Die Eier können anschließend mit ein bisschen Zitronensaft in dem Farbsud hart gekocht werden. Die Farbe wird brillanter, wenn man die Eier vor dem Färben mit Essig einreibt. In Bioläden kann man auch Produkte zum Selbstfärben auf Basis von Pflanzenpulvern kaufen.

Übrigens: Wer neben artgerechter Haltung auf Produkte aus der Region Wert legt, sollte bei Eiern auf den aufgedruckten Zifferncode achten: Die “0″ steht für Bio-Eier und das anschließende DE für Deutschland als Herkunftsland. Die beiden nächsten Stellen stehen für das Bundesland. Hier liegt man bei Eiern mit der 12 am besten, denn die kommen direkt aus Brandenburg. Die anliegenden Bundesländer erkennt man an der 13 (Mecklenburg-Vorpommern), 14 (Sachsen) und 15 (Sachsen-Anhalt). Die letzten Stellen des Codes geben Auskunft über den Betrieb und den Stall.

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Der “Ribbäcker” zu Ostern

15. April 2014

Es lohnt immer ein Ausflug ins schöne Havelland. Gerde jetzt, wo die Rapsfelder ihre gelbgrüne Farbe verbreiten.

Mein Tipp ist Ribbeck und dort der “Ribbäcker”. In der einstigen Pfarrscheune lädt das “Ribbäcker” – Team um Björn und Nils Dreidax sowie Christine Ulbrich und Sandra Hübner zu  Speis’ und Trank ein.

Der Holzbackofen wird am Wochenende angeheizt. Lobenswert ist im “Ribbäcker”  das originelle Ambiente. Fahrräder hängen an der Wand, und gleich nebenan können diese zu Ausflügen ausgeliehen werden.

Hier mehr Informationen zu Ribbeck.

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Weingut Klosterhof Töplitz

14. April 2014

Weingut Klosterhof Töplitz: Besenwirtschaft

Dort treffen wir Andreas Schultz,  neben Ludolf Artymowytsch und Grit Wellnitz einer der  Betreiber des Weingutes Klosterhof Töplitz, und kehren in die Besenwirtschaft ein. Auf dem Weinberg werden auf 2,3 Hektar verschiedene Weiß- und Rotweinsorten in Bioqualität angebaut. Wir steigen auf den 54 Meter hohen Weinberg und genießen den weiten Blick in das Havelland – einfach toll. Das Weingut ist das erste und einzige Brandenburger Bio-Weingut. Zurzeit wachsen auf dem 2,5 Hektar großen Weinberg 7.000 Rebstöcke, insgesamt 9.000 sollen es einmal werden.

Regent, Bacchus, Weißburgunder, Cabernet Blanc und Pinotin

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